Kinder und Handys


Auch wenn es in der Kindheit von vielen von uns noch Vorschriften gab, wann wir wie lange mit unseren Freunden über das Festnetz (!) telefonieren durften, so ist es heute, oftmals schon bei Grundschulkindern, nichts außergewöhnliches mehr, wenn sie ein eigenes Handy besitzen. In den meisten Fällen entscheiden sich die Eltern aus Sicherheitsgründen dafür, ihrem Sprössling ein Handy zur Verfügung zu stellen – und das macht durchaus auch Sinn. Es muss ja nicht gleich eines der neuesten und schicksten Modelle sein, von denen der Handy Großhandel voll ist, vielleicht tut es ja auch das alte Handy von Vater oder Mutter, so weit es noch funktionstüchtig ist.

Auf Gefahren hinweisen

Bei aller Sicherheit, die ein Handy Kind und Eltern bietet, können Mobiltelefone auch für böse Überraschungen sorgen. Darum sollten die Eltern, wie auch beim Thema Internet, ihre Kinder im Vorfeld für etwaige Gefahren sensibilisieren.

Leider sind Kinder oftmals beliebte Opfer der Bauerfängerei – beim Thema Handy sind damit in erster Linie Klingeltöne und Logos gemeint. Ein absolutes Verbot dieser Spielereien muss nicht unbedingt sein, das würde wahrscheinlich noch einen größeren Reiz ausmachen, aber die Aufklärung ist wichtig. Kinder wissen oft noch nicht, dass hinter diesen tollen Angeboten per SMS eine Abzocke steht. Die Nachrichten sind so verfasst, dass die Kinder glauben, sie kaufen günstig „einen“ Klingelton und dann stellen wir fest, dass es sich gleich um ein Abonnement handelt, welches natürlich erhebliche Kosten nach sich zieht. Zwar gelingt es den Eltern zum Teil, solche Vertragsabschlüsse rückgängig zu machen, aber mit einer Aufklärung im Vorfeld, lassen sich diese und noch zahlreiche andere Unannehmlichkeiten vielleicht vermeiden.

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